Oldenburg Image

Bild-Texte machen Storys machen Image.

 

Eine wechselhafte Geschichte – jeden Monat wechselnd – 

  • übers Sehen, Denken, Wahrnehmen und Bewerten
  • über Storytelling mit Bild + Textvarianten
  • über Oldenburg und den Nordwesten
Kürbis in Form eines Knüppels. Oberfläche mit starken Ausstülpungen.
Bild: © Laelia Kaderas, Texterin und Journalistin

So gesehen:

Oktober – Zeit der Kürbisse

Der Kürbis gilt hierzulande als Symbol für Erntezeit und Fülle. Mit seinem meist kräftigen Orange ist er aus der herbstlichen Küche nicht wegzudenken. In Amerika, wo er ursprünglich beheimatet ist, gehören Riten und Rezepte zur Volks-Tradition.

Nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen spielte der Kürbis im Alltag von Menschen bereits 8000 bis 10.000 v. Chr. eine Rolle. Samenfunde weisen darauf hin, dass er in großer Sortenvielfalt im heutigen Zentral- und Südamerika angebaut wurde – oft zusammen mit Mais und Bohnen. 

In Deutschland, Österreich, der Schweiz und deutschsprachigen Regionen innerhalb Europas haben sich für den Kürbis unterschiedliche Namen herausgebildet. So zum Beispiel Fläschen (Flaschenkürbis) in Altenahr/Hunsrück, Körwitz in Hamburg, Malune in St. Gallen/Schweiz und in Bern/Schweiz, Flaskenappel (Flaschenkürbis) in Ostfriesland, Torkappel in der Altmark, Plutzer in Österreich und Kerbes in Siebenbürgen/Rumänien.

Auch im Englischen wird der Kürbis oft höchst unterschiedlich benannt: squash, pumpkin, cushaw, gourd. 

Das Fruchtfleisch enthält wenig Vitamine und Mineralien; zu 90 Prozent besteht es aus Wasser. Gehaltvoller hingegen sind die Kerne, aus denen Kürbiskernöl gewonnen wird. Kürbiskerne lassen sich aber auch rösten, karamellisieren und knabbern. So geht’s.

Oder so gesehen:

Knüppel aus dem Sack: Eine „Wunderwaffe“ aus dem Grimm’schen Märchen „Tischlein, deck dich“.
Zur Erinnerung hier als Hörfassung. Ab Minute 16:25 wird der Knüppel „aktiv“.

Oder so:

Geschwür? Natürlicher Faltenwurf? In-Form-ation.