Oldenburg Image

Bild-Texte machen Storys machen Image.

 

Eine wechselhafte Geschichte – jeden Monat wechselnd – 

  • übers Sehen, Denken, Wahrnehmen und Bewerten
  • über Storytelling mit Bild + Textvarianten
  • über Oldenburg und den Nordwesten
Blauer Nachthimmel mit Vollmond. Im Vordergrund Pflanzen als schwarzer Schattenformen
Bild: © Laelia Kaderas, Texterin und Journalistin

So gesehen:

Die Nacht der Nächte: die Johannisnacht vom 23. auf den 24. Juni. Sie gilt als Zeitenscheide und folgt dicht der diesjährigen Sommersonnenwende am 21. Juni, 11.14 Uhr. Brauchtümer wie das Johannisfeuer kennzeichnen diesen Wendepunkt im Jahresverlauf. Bauernregeln orientieren sich an dem Datum. So soll der folgende Tag, der Johannistag, etwa der günstigste Zeitpunkt sein, um Kräuter – vor allem Johanniskraut – zu sammeln.

Oder so gesehen:

Der nächtliche Himmel hat es in sich im Juni 2022: Die Nacht vom 14. auf den 15. Juni stellt die kürzeste Vollmondnacht des Jahres dar. Rund 12 Stunden später ist der Mond der Erde besonders nahe; er wirkt deshalb sehr groß. In solchen Zeiten treten Springfluten häufiger auf als sonst. Auch Erdbeben und Vulkanausbrüche sind nach Angaben von Expert*innen wahrscheinlicher.

Der so genannte Supermond – höchstens 360.000 Kilometer vom Mittelpunkt der Erde entfernt – ist der größte Vollmond des Jahres. Darüber hinaus lassen sich im Juni Wandelsterne und Sommerdreieck, die Venus und der Riesenstern Arktur beobachten. 

Häufig streifen jetzt Sternschnuppen das Firmament – vor allem am 7. und 8. Juni sowie vom 24. bis 30. Juni, intensiv vor allem am 26. Juni. 

Zudem weisen große dunkle Sonnenflecken auf Sonnenstürme hin, die durch ihre gewaltige Kraft Funkverkehr und elektronische Geräte auf der Erde beeinflussen können. Meistens jedoch werden sie nur als Polarlichter wahrgenommen.

Oder so:

All dies ist ICH, und ICH bin in allem.
Dadashri